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	<title>Mutmacher &#8211; abwun-music</title>
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		<title>Mutmacher des Monats Januar 2023</title>
		<link>https://abwun-music.de/mutmacher-des-monats-januar-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antje]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2023 18:59:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BLOG]]></category>
		<category><![CDATA[Mutmacher]]></category>
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		<category><![CDATA[Paracelsus]]></category>
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					<description><![CDATA[”Gott hat für jede Krankheit eine Pflanze wachsen lassen. Sehet Euch um in der Natur und schöpft aus der Apotheke Gottes.” Paracelsus (ca. 1493-1541), Schweizer Arzt und Naturphilosoph In den unruhigen Zeiten der letzten Jahre kam es immer wieder mal vor, dass bestimmte Medikamente in den Apotheken vergriffen waren. Und wir merkten dadurch, wie abhängig wir doch geworden sind von der Rundumversorgung durch die Apotheken, die ihre Lieferungen zwar überwiegend aus dem Ausland bekamen, auf deren ständige und schnelle Versorgung wir uns jedoch nur allzu gerne verlassen haben. Dann plötzlich: Kein Hustensaft für Kinder mehr verfügbar! Die Nachrichten rufen die Bevölkerung dazu auf, sich per Nachbarschaftshilfe selbst zu helfen, da die Apotheker noch keine Erlaubnis hatten, Hustensaft wieder selbst herzustellen. Hallo? Hustensaft? Dafür brauchen wir doch nicht einmal Apotheker, denn DAS können wir doch sogar noch selber: Eine Zwiebel in Würfel schneiden und mit 4-6 EL Zucker (für ganz kleine Kinder) oder Honig (für die etwas größeren) vermischen. Das Ganze in ein Schraubglas geben, immer mal wieder schütteln bis der Zucker sich gelöst hat und sich am Boden Zwiebelsaft bildet. Einen Teelöffel von diesem frischen Saft stündlich eingenommen hilft Erwachsenen und Kindern hervorragend gegen Reizhusten, hat keinerlei Nebenwirkungen und hält sich im Kühlschrank aber auch nicht länger als maximal drei Tage &#8211; denn da sind ja keine chemischen Konservierungsstoffe drin! Ich finde, es gehört zur Allgemeinbildung eines Menschen, derart alte und gute Hausmittel zur Erhaltung der eigenen Gesundheit zu kennen und auch anzuwenden &#8211; und sich nicht nur auf die Versorgung durch Apotheker, Ärzte oder gar Krankenhäuser zu verlassen. Würden die Menschen Vorgänge in ihrem Körper, wie z.B. die Wirkungsweise unseres Immunsystems verstehen, dann wären Informationen, wie fehlender Hustensaft für Kinder in unseren Apotheken, mit Sicherheit keine Meldung in den Nachrichten mehr wert! Selber Denken und selber Handeln statt sich einfach auf andere zu verlassen, das sind die Ansagen für die Zeit, die vor uns liegt! Und wenn wir einmal bei der Erkältungswelle bleiben, die Deutschland mit schöner Regelmäßigkeit im Winter durchrollt, dann sollten wir einmal wieder damit beginnen, uns der „Apotheke Gottes“ zu besinnen und jene Kräutlein nutzen, die wir mühelos in der Natur vorfinden. Schließlich wollen wir doch alle unsere Gesundheit und die unserer Lieben erhalten, aber das wird nicht möglich sein ohne die Bereitschaft, dafür auch selbst etwas zu tun. Genügend Schlaf ist wichtig! Und nach dem Aufstehen z.B. erst einmal einen halben Liter stilles Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone trinken &#8211; das bringt nicht nur den Darm sondern auch das Immunsystem in Schwung und kräftigt die Leber, vor allem in Erkältungszeiten. Fieber bekämpft man mit Wadenwickeln und bei Husten hilft hervorragend Thymian-Tee, schluckweise über den Tag verteilt getrunken. Dieses genügsame Kräutlein wächst in fast jedem Garten und braucht einfach nur gepflückt zu werden. Zeigt inneres Frösteln eine beginnende Erkältung an &#8211; heizt uns Ingwer-Tee gewaltig ein. Mit Honig und Zitrone versetzt, ist das ein wahrer Immun-Booster und die heilende Wirkung von Honig war den alten Ägyptern schon bekannt. Ein weiteres Helferlein gegen Entzündungen und Halsschmerzen ist Tee von Salbei und auch der wächst im Hausgarten. Und wussten Sie, dass Knoblauch nicht nur gegen Arterienverkalkung hilft, sondern vor allem eine antibakterielle und sogar antivirale Wirkung hat? Bevor wir also sofort zum Arzt gehen, sollten wir erst einmal unsere eigenen Kräfte mobilisieren und uns mit diesen alten Hausmitteln zu helfen versuchen. Tun muss man es halt! Und erst wenn das nicht hilft, dann brauchen wir natürlich einen Arzt oder gar das Krankenhaus, denn dann können schon auch ernste Erkrankungen dahinter stecken. Besser ist jedoch: Gar nicht erst krank werden! Bleiben Sie gesund &#8211; und kommen Sie mit diesen Tipps weiterhin gut durch den Winter!]]></description>
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<p><em><strong>”Gott hat für jede Krankheit eine Pflanze wachsen lassen. Sehet Euch um in der Natur und schöpft aus der Apotheke Gottes.</strong>”</em></p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size"><em>Paracelsus (ca. 1493-1541), Schweizer Arzt und Naturphilosoph</em></p>



<p>In den unruhigen Zeiten der letzten Jahre kam es immer wieder mal vor, dass bestimmte Medikamente in den Apotheken vergriffen waren. Und wir merkten dadurch, wie abhängig wir doch geworden sind von der Rundumversorgung durch die Apotheken, die ihre Lieferungen zwar überwiegend aus dem Ausland bekamen, auf deren ständige und schnelle Versorgung wir uns jedoch nur allzu gerne verlassen haben. Dann plötzlich: Kein Hustensaft für Kinder mehr verfügbar! Die Nachrichten rufen die Bevölkerung dazu auf, sich per Nachbarschaftshilfe selbst zu helfen, da die Apotheker noch keine Erlaubnis hatten, Hustensaft wieder selbst herzustellen. Hallo? Hustensaft? Dafür brauchen wir doch nicht einmal Apotheker, denn DAS können wir doch sogar noch selber: Eine Zwiebel in Würfel schneiden und mit 4-6 EL Zucker (für ganz kleine Kinder) oder Honig (für die etwas größeren) vermischen. Das Ganze in ein Schraubglas geben, immer mal wieder schütteln bis der Zucker sich gelöst hat und sich am Boden Zwiebelsaft bildet. Einen Teelöffel von diesem frischen Saft stündlich eingenommen hilft Erwachsenen und Kindern hervorragend gegen Reizhusten, hat keinerlei Nebenwirkungen und hält sich im Kühlschrank aber auch nicht länger als maximal drei Tage &#8211; denn da sind ja keine chemischen Konservierungsstoffe drin! Ich finde, es gehört zur Allgemeinbildung eines Menschen, derart alte und gute Hausmittel zur Erhaltung der eigenen Gesundheit zu kennen und auch anzuwenden &#8211; und sich nicht nur auf die Versorgung durch Apotheker, Ärzte oder gar Krankenhäuser zu verlassen. Würden die Menschen Vorgänge in ihrem Körper, wie z.B. die Wirkungsweise unseres Immunsystems verstehen, dann wären Informationen, wie fehlender Hustensaft für Kinder in unseren Apotheken, mit Sicherheit keine Meldung in den Nachrichten mehr wert! Selber Denken und selber Handeln statt sich einfach auf andere zu verlassen, das sind die Ansagen für die Zeit, die vor uns liegt! Und wenn wir einmal bei der Erkältungswelle bleiben, die Deutschland mit schöner Regelmäßigkeit im Winter durchrollt, dann sollten wir einmal wieder damit beginnen, uns der „Apotheke Gottes“ zu besinnen und jene Kräutlein nutzen, die wir mühelos in der Natur vorfinden. Schließlich wollen wir doch alle unsere Gesundheit und die unserer Lieben erhalten, aber das wird nicht möglich sein ohne die Bereitschaft, dafür auch selbst etwas zu tun. Genügend Schlaf ist wichtig! Und nach dem Aufstehen z.B. erst einmal einen halben Liter stilles Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone trinken &#8211; das bringt nicht nur den Darm sondern auch das Immunsystem in Schwung und kräftigt die Leber, vor allem in Erkältungszeiten. Fieber bekämpft man mit Wadenwickeln und bei Husten hilft hervorragend Thymian-Tee, schluckweise über den Tag verteilt getrunken. Dieses genügsame Kräutlein wächst in fast jedem Garten und braucht einfach nur gepflückt zu werden. Zeigt inneres Frösteln eine beginnende Erkältung an &#8211; heizt uns Ingwer-Tee gewaltig ein. Mit Honig und Zitrone versetzt, ist das ein wahrer Immun-Booster und die heilende Wirkung von Honig war den alten Ägyptern schon bekannt. Ein weiteres Helferlein gegen Entzündungen und Halsschmerzen ist Tee von Salbei und auch der wächst im Hausgarten. Und wussten Sie, dass Knoblauch nicht nur gegen Arterienverkalkung hilft, sondern vor allem eine antibakterielle und sogar antivirale Wirkung hat? Bevor wir also sofort zum Arzt gehen, sollten wir erst einmal unsere eigenen Kräfte mobilisieren und uns mit diesen alten Hausmitteln zu helfen versuchen. Tun muss man es halt! Und erst wenn das nicht hilft, dann brauchen wir natürlich einen Arzt oder gar das Krankenhaus, denn dann können schon auch ernste Erkrankungen dahinter stecken. Besser ist jedoch: Gar nicht erst krank werden! Bleiben Sie gesund &#8211; und kommen Sie mit diesen Tipps weiterhin gut durch den Winter!</p>
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		<title>Mutmacher des Monats Dezember 2022</title>
		<link>https://abwun-music.de/mutmacher-des-monats-dezember-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antje]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2022 23:05:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel von mir]]></category>
		<category><![CDATA[BLOG]]></category>
		<category><![CDATA[Mutmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Loslassen]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wenn ich loslasse, was ich bin, werde ich, was ich sein könnte. Wenn ich loslasse, was ich habe, bekomme ich, was ich brauche.“ Laotse (chin. Philosoph aus dem 6. Jhdt. v. Chr.) Wir sind fast am Ende des Jahres angekommen. Wieder einmal ist es Zeit, loszulassen. Ein ganzes Jahr mit allen seinen Erlebnissen und Erinnerungen gilt es nun abzuschließen und zu überprüfen, was uns nicht mehr dient, was wir weiter behalten oder sogar ausbauen möchten. Doch um etwas Neues auf- oder auszubauen, müssen wir dafür auch erst einmal Platz schaffen und Altes loslassen. Manchmal, wenn uns die Dinge nicht ganz so wichtig sind, ist das Loslassen recht einfach. Schwieriger ist es hingegen, das los zu lassen, was uns sehr wichtig erscheint, selbst wenn wir erkennen, dass es uns in unserem Fortkommen oder dem persönlichen Wachstum behindert. Wie viele Menschen bleiben z.B. in einem Job, einer Umgebung oder in einer Beziehung verhaftet um ihrer Sicherheit oder Bequemlichkeit willen, obwohl sie genau spüren, dass es höchste Zeit wäre, sich daraus zu lösen, weil sie schon lange nicht mehr glücklich damit sind. Und anstatt eine Entscheidung für sich selbst zu treffen und aufgrund dieser Erkenntnis aktiv ins Handeln zu gehen &#8211; warten sie lieber ab, ob sich nicht von ganz alleine neue Pfade eröffnen. Aber so läuft das Leben nicht &#8211; oder zumindest nur sehr selten. Sondern das Leben verlangt von uns, mutig zu sein, klare Entscheidungen für uns selbst zu treffen und sie durch entsprechende Handlungen auch deutlich zum Ausdruck zu bringen. Den freien Willen, der uns Menschen gegeben ist, dürfen wir benutzen um unser Leben aktiv in die Hand zu nehmen: Mutig einmal in Neues „hinein“ springen ohne die Sicherheit, schon vorher zu wissen wie es ausgeht und wo wir dann landen werden. Leben ist Bewegung! Und nicht Erstarrung in alten, überholten, festgefahrenen Mustern. Dabei liegt es tatsächlich an jedem Einzelnen selbst, zu erkennen wo er feststeckt und wo es notwendig ist, sich daraus zu lösen. „Loslassen“, dieses Wort bedeutet auch, dass etwas Neues erst dann richtig „los“ gehen kann, &#8222;losgelassen wird&#8220;, wenn wir dazu bereit sind, etwas Altes zurück oder liegen oder sein zu „lassen“! Erst danach eröffnen sich meist auch neue Wege, neue Möglichkeiten, neue Kontakte. Besonders häufig stecken wir jedoch fest in unseren Vorstellungen, wie etwas zu sein hat oder wie es sein könnte. Wir sind manchmal völlig vernagelt in der Gewissheit, dass es nur so und nicht anders gehen kann. Aber genau das sind die Dinge, die ein &#8222;Loslassen im Kopf“ erforderlich machen, denn das Leben hält durchaus viele Überraschungen und manchmal sogar wundervolle, neue Möglichkeiten parat, wenn wir denn erst einmal bereit sind, uns auf etwas Neues ein zu lassen! Einen „Kuhhandel mit dem Schicksal“ können wir dabei aber nicht abschließen: Nur weil wir bereit sind, Neues zu wagen, heißt das nicht automatisch, dass nur Gutes kommt. Ganz im Gegenteil: Es kann uns sogar wie eine schmerzhafte Bruchlandung vorkommen. Aber gerade in diesen Situationen ist Wachstum möglich und statt unsere Entscheidungen dann zu bedauern, sollten wir sie dankbar begrüßen und uns erst recht auf unsere eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten besinnen. Manchmal, so hart das auch klingen mag, ist eine Bruchlandung vielleicht genau der entscheidende Impuls, den wir brauchen! „Leben ist Bewegung“ bedeutet auch „wer sich nicht bewegt, der wird bewegt“! Das drückt aus, wenn wir selbst nicht die notwendigen Entscheidungen zur Veränderung treffen, treten Umstände in unser Leben, die wir dann eben gar nicht mehr kontrollieren oder wenigstens gut heißen können, denn sie werfen uns mit Sicherheit schmerzhaft aus unserem gewohnten Trott heraus. Dann haben wir keine Wahl mehr und da wäre es doch wirklich besser, die Dinge unseres Lebens aktiv selbst zu gestalten, auch auf die Gefahr hin, dass es anders kommt, als wir uns das gedacht hatten. Und so wünsche ich uns allen zum Jahresende ein mutiges „Loslassen“ und aktives Gestalten im großen Spiel des Lebens! Freuen wir uns auf das unbekannte Neue: Es könnte ja auch besser werden, als wir uns das je erträumten!]]></description>
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<p><em>„Wenn ich loslasse, was ich bin, werde ich, was ich sein könnte.</em></p>



<p><em>Wenn ich loslasse, was ich habe, bekomme ich, was ich brauche.“</em></p>



<p><em>Laotse (chin. Philosoph aus dem 6. Jhdt. v. Chr.)</em></p>



<p>Wir sind fast am Ende des Jahres angekommen. Wieder einmal ist es Zeit, loszulassen. Ein ganzes Jahr mit allen seinen Erlebnissen und Erinnerungen gilt es nun abzuschließen und zu überprüfen, was uns nicht mehr dient, was wir weiter behalten oder sogar ausbauen möchten. </p>



<p>Doch um etwas Neues auf- oder auszubauen, müssen wir dafür auch erst einmal Platz schaffen und Altes loslassen. Manchmal, wenn uns die Dinge nicht ganz so wichtig sind, ist das Loslassen recht einfach. Schwieriger ist es hingegen, das los zu lassen, was uns sehr wichtig erscheint, selbst wenn wir erkennen, dass es uns in unserem Fortkommen oder dem persönlichen Wachstum behindert. Wie viele Menschen bleiben z.B. in einem Job, einer Umgebung oder in einer Beziehung verhaftet um ihrer Sicherheit oder Bequemlichkeit willen, obwohl sie genau spüren, dass es höchste Zeit wäre, sich daraus zu lösen, weil sie schon lange nicht mehr glücklich damit sind. Und anstatt eine Entscheidung für sich selbst zu treffen und aufgrund dieser Erkenntnis aktiv ins Handeln zu gehen &#8211; warten sie lieber ab, ob sich nicht von ganz alleine neue Pfade eröffnen. </p>



<p>Aber so läuft das Leben nicht &#8211; oder zumindest nur sehr selten. Sondern das Leben verlangt von uns, mutig zu sein, klare Entscheidungen für uns selbst zu treffen und sie durch entsprechende Handlungen auch deutlich zum Ausdruck zu bringen. Den freien Willen, der uns Menschen gegeben ist, dürfen wir benutzen um unser Leben aktiv in die Hand zu nehmen: Mutig einmal in Neues „hinein“ springen ohne die Sicherheit, schon vorher zu wissen wie es ausgeht und wo wir dann landen werden. Leben ist Bewegung! Und nicht Erstarrung in alten, überholten, festgefahrenen Mustern. Dabei liegt es tatsächlich an jedem Einzelnen selbst, zu erkennen wo er feststeckt und wo es notwendig ist, sich daraus zu lösen. „Loslassen“, dieses Wort bedeutet auch, dass etwas Neues erst dann richtig „los“ gehen kann, &#8222;losgelassen wird&#8220;, wenn wir dazu bereit sind, etwas Altes zurück oder liegen oder sein zu „lassen“! Erst danach eröffnen sich meist auch neue Wege, neue Möglichkeiten, neue Kontakte. </p>



<p>Besonders häufig stecken wir jedoch fest in unseren Vorstellungen, wie etwas zu sein hat oder wie es sein könnte. Wir sind manchmal völlig vernagelt in der Gewissheit, dass es nur so und nicht anders gehen kann. Aber genau das sind die Dinge, die ein &#8222;Loslassen im Kopf“ erforderlich machen, denn das Leben hält durchaus viele Überraschungen und manchmal sogar wundervolle, neue Möglichkeiten parat, wenn wir denn erst einmal bereit sind, uns auf etwas Neues ein zu lassen! </p>



<p>Einen „Kuhhandel mit dem Schicksal“ können wir dabei aber nicht abschließen: Nur weil wir bereit sind, Neues zu wagen, heißt das nicht automatisch, dass nur Gutes kommt. Ganz im Gegenteil: Es kann uns sogar wie eine schmerzhafte Bruchlandung vorkommen. Aber gerade in diesen Situationen ist Wachstum möglich und statt unsere Entscheidungen dann zu bedauern, sollten wir sie dankbar begrüßen und uns erst recht auf unsere eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten besinnen. Manchmal, so hart das auch klingen mag, ist eine Bruchlandung vielleicht genau der entscheidende Impuls, den wir brauchen! </p>



<p>„Leben ist Bewegung“ bedeutet auch „wer sich nicht bewegt, der wird bewegt“! Das drückt aus, wenn wir selbst nicht die notwendigen Entscheidungen zur Veränderung treffen, treten Umstände in unser Leben, die wir dann eben gar nicht mehr kontrollieren oder wenigstens gut heißen können, denn sie werfen uns mit Sicherheit schmerzhaft aus unserem gewohnten Trott heraus. Dann haben wir keine Wahl mehr und da wäre es doch wirklich besser, die Dinge unseres Lebens aktiv selbst zu gestalten, auch auf die Gefahr hin, dass es anders kommt, als wir uns das gedacht hatten. Und so wünsche ich uns allen zum Jahresende ein mutiges „Loslassen“ und aktives Gestalten im großen Spiel des Lebens! Freuen wir uns auf das unbekannte Neue: Es könnte ja auch besser werden, als wir uns das je erträumten!</p>
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		<title>Mutmacher des Monats Oktober 2022</title>
		<link>https://abwun-music.de/mutmacher-des-monats-oktober-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antje]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2022 19:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel von mir]]></category>
		<category><![CDATA[BLOG]]></category>
		<category><![CDATA[Mutmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Antje Nagula]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Prokrastination]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wer allzu viele Dinge ‚auf die lange Bank‘ schiebt, bestimmt nicht selbst, was mit ihm geschieht. Er überlässt es den Umständen zu entscheiden, und das ist meist zum Nachteil für ihn.“ Aenne Burda (1909 &#8211; 2005), Verlegerin Das kennen wir alle: Unangenehme Arbeiten sind zu erledigen, aber wir haben einfach keine Lust dazu. Egal ob es der Wohnungsputz oder die Steuererklärung oder der Besuch beim Zahnarzt ist, bestimmte Dinge werden einfach immer wieder vor sich her geschoben, bis &#8211; ja bis es einfach nicht mehr anders geht, bis der Druck so groß ist, dass es nicht mehr länger aufschiebbar ist. Die Fachwelt bezeichnet dieses weit verbreitete Verhalten sehr treffend als „Prokrastination“, ein „Vor sich her schieben“ von Aufgaben. Zunächst einmal darf ich Sie trösten: Sie sind in bester Gesellschaft, denn ca. 82% aller Deutschen leiden an der sogenannten „Aufschieberitis“ und haben dadurch schon einmal finanzielle, berufliche oder gesundheitliche Nachteile erlitten. Manche Menschen warten mit ihren Aufgaben bis zuletzt, weil sie meinen, solchen selbst erzeugten Druck für ein kreatives Ergebnis zu brauchen. Bei den meisten Menschen jedoch liegt, meist unbewusst, eine Angst zu Grunde, etwas falsch zu machen oder gar zu versagen &#8211; und deshalb erfinden sie viele Ausreden, weshalb das, was dringend erledigt werden müsste, gerade nicht erledigt werden kann. Das Phänomen der Prokrastination, das besonders bei jungen Menschen oder Singles immer mehr um sich greift, erzeugt schlechte Stimmung, ungute Gefühle und fördert so einen Zustand von Erschöpfung und Depression. Wir tun also gut daran, uns selbst rechtzeitig zur Ordnung zu rufen und mit ein paar Tipps und Tricks gegen die „Aufschieberitis“ vor zu gehen: Fangen Sie mit dem, was Sie erledigen möchten, noch innerhalb der nächsten 72 Stunden an. Sie müssen es nicht gleich komplett erledigen &#8211; aber zumindest einen Anfang setzen! Zerlegen Sie ihre Aufgaben in viele kleine, einzelne Schritte. Das fördert ein Erfolgserlebnis und verhindert das Gefühl, vor einem unüberwindlichen Berg zu stehen. Planen Sie vor: Notieren Sie sich jeden Abend, was Sie am nächsten Tag wann und wie erledigen möchten. Das schafft Ordnung und gibt Ihnen ein Gefühl von Sicherheit. Tun Sie das Unangenehmste zuerst: Manchmal sind es nur ein paar Kleinigkeiten, die überwunden werden müssen, bevor der Rest der Aufgabe sogar Spass machen kann! Setzen Sie die Punkte auf ihrer täglichen To-Do-Liste an die allererste Stelle Ihrer Prioriäten! Nehmen Sie sich selbst wichtiger als alles andere, das Sie von sich abzulenken versucht! Wenn Etappenziele erreicht sind: Loben Sie sich! Warten Sie nicht erst darauf, dass andere Ihre Bemühungen anerkennen &#8211; geben Sie sich selbst Wertschätzung! Dulden Sie keine Entschuldigung und versuchen Sie nicht, sich selbst zu betrügen: Bleiben Sie sich treu und lassen Sie keine plötzlichen Ausreden für sich gelten.&#160; Behalten Sie Ihr Endziel im Auge und verlieren Sie sich nicht in Details. Kleine Mängel sind nicht schlimm &#8211; und führen oft sogar zu einer neuen Sicht der Dinge. &#160; Vermeiden Sie Unterbrechungen und konzentrieren Sie sich für eine bestimmte Zeit ausschließlich auf Ihre selbst gesetzte Aufgabe! Mails, Telefon und Handy können warten. Gehen Sie liebevoll mich sich selbst um und gönnen Sie sich kurze Pausen für einen Kaffee, ein paar Schritte an der frischen Luft oder ein Strecken der Glieder: Das motiviert! Belohnen Sie sich immer wieder für das, was Sie bereits geschafft haben und halten Sie Ihre Erfolge für sich selbst fest. Das fördert ein Umdenken und gibt ein immer besseres Gefühl! Und notfalls: Holen Sie sich Hilfe bzw. nehmen Sie Hilfe an! Wir sind soziale Wesen und helfen einander im Grunde gern. Damit haben nicht nur Sie selbst einen Nutzen, sondern Sie geben auch anderen die Gelegenheit, nützlich zu sein und sich gut zu fühlen!]]></description>
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<p><em>„Wer allzu viele Dinge ‚auf die lange Bank‘ schiebt, bestimmt nicht selbst, was mit ihm geschieht. Er überlässt es den Umständen zu entscheiden, und das ist meist zum Nachteil für ihn.“</em></p>



<p class="has-text-align-right"><em>Aenne Burda (1909 &#8211; 2005), Verlegerin</em></p>



<p>Das kennen wir alle: Unangenehme Arbeiten sind zu erledigen, aber wir haben einfach keine Lust dazu. Egal ob es der Wohnungsputz oder die Steuererklärung oder der Besuch beim Zahnarzt ist, bestimmte Dinge werden einfach immer wieder vor sich her geschoben, bis &#8211; ja bis es einfach nicht mehr anders geht, bis der Druck so groß ist, dass es nicht mehr länger aufschiebbar ist. Die Fachwelt bezeichnet dieses weit verbreitete Verhalten sehr treffend als „Prokrastination“, ein „Vor sich her schieben“ von Aufgaben. Zunächst einmal darf ich Sie trösten: Sie sind in bester Gesellschaft, denn ca. 82% aller Deutschen leiden an der sogenannten „Aufschieberitis“ und haben dadurch schon einmal finanzielle, berufliche oder gesundheitliche Nachteile erlitten. Manche Menschen warten mit ihren Aufgaben bis zuletzt, weil sie meinen, solchen selbst erzeugten Druck für ein kreatives Ergebnis zu brauchen. Bei den meisten Menschen jedoch liegt, meist unbewusst, eine Angst zu Grunde, etwas falsch zu machen oder gar zu versagen &#8211; und deshalb erfinden sie viele Ausreden, weshalb das, was dringend erledigt werden müsste, gerade nicht erledigt werden kann. Das Phänomen der Prokrastination, das besonders bei jungen Menschen oder Singles immer mehr um sich greift, erzeugt schlechte Stimmung, ungute Gefühle und fördert so einen Zustand von Erschöpfung und Depression. Wir tun also gut daran, uns selbst rechtzeitig zur Ordnung zu rufen und mit ein paar Tipps und Tricks gegen die „Aufschieberitis“ vor zu gehen:</p>



<ul><li>Fangen Sie mit dem, was Sie erledigen möchten, noch innerhalb der nächsten 72 Stunden an. Sie müssen es nicht gleich komplett erledigen &#8211; aber zumindest einen Anfang setzen!</li><li>Zerlegen Sie ihre Aufgaben in viele kleine, einzelne Schritte. Das fördert ein Erfolgserlebnis und verhindert das Gefühl, vor einem unüberwindlichen Berg zu stehen.</li><li>Planen Sie vor: Notieren Sie sich jeden Abend, was Sie am nächsten Tag wann und wie erledigen möchten. Das schafft Ordnung und gibt Ihnen ein Gefühl von Sicherheit.</li><li>Tun Sie das Unangenehmste zuerst: Manchmal sind es nur ein paar Kleinigkeiten, die überwunden werden müssen, bevor der Rest der Aufgabe sogar Spass machen kann!</li><li>Setzen Sie die Punkte auf ihrer täglichen To-Do-Liste an die allererste Stelle Ihrer Prioriäten! Nehmen Sie sich selbst wichtiger als alles andere, das Sie von sich abzulenken versucht!</li><li>Wenn Etappenziele erreicht sind: Loben Sie sich! Warten Sie nicht erst darauf, dass andere Ihre Bemühungen anerkennen &#8211; geben Sie sich selbst Wertschätzung!</li><li>Dulden Sie keine Entschuldigung und versuchen Sie nicht, sich selbst zu betrügen: Bleiben Sie sich treu und lassen Sie keine plötzlichen Ausreden für sich gelten.&nbsp;</li><li>Behalten Sie Ihr Endziel im Auge und verlieren Sie sich nicht in Details. Kleine Mängel sind nicht schlimm &#8211; und führen oft sogar zu einer neuen Sicht der Dinge. &nbsp;</li><li>Vermeiden Sie Unterbrechungen und konzentrieren Sie sich für eine bestimmte Zeit ausschließlich auf Ihre selbst gesetzte Aufgabe! Mails, Telefon und Handy können warten.</li><li>Gehen Sie liebevoll mich sich selbst um und gönnen Sie sich kurze Pausen für einen Kaffee, ein paar Schritte an der frischen Luft oder ein Strecken der Glieder: Das motiviert!</li><li>Belohnen Sie sich immer wieder für das, was Sie bereits geschafft haben und halten Sie Ihre Erfolge für sich selbst fest. Das fördert ein Umdenken und gibt ein immer besseres Gefühl!</li><li>Und notfalls: Holen Sie sich Hilfe bzw. nehmen Sie Hilfe an! Wir sind soziale Wesen und helfen einander im Grunde gern. Damit haben nicht nur Sie selbst einen Nutzen, sondern Sie geben auch anderen die Gelegenheit, nützlich zu sein und sich gut zu fühlen!</li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Mutmacher des Monats Mai 2022</title>
		<link>https://abwun-music.de/mutmacher-des-monats-mai-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antje]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 May 2022 21:57:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel von mir]]></category>
		<category><![CDATA[BLOG]]></category>
		<category><![CDATA[Mutmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Antje Nagula]]></category>
		<category><![CDATA[Dating-App]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wenn wir der Liebe den ersten Platz einräumen,&#160;füllt sich nicht nur unser Herz, sondern das der Welt.“ Monika Minder (*1961), schweiz. Lyrikerin Wir sind im Wonnemonat Mai angekommen, der Jahreszeit, in der sich die Welt um uns herum schmückt mit herrlichsten Blüten, Sonne und Düften. Die Zeit, in der sich Bienchen und Blümchen anziehen und finden, in der die Lebenskraft der Natur aus allen Poren der Erde, der Bäume und Sträucher bricht und alles darauf ausgerichtet ist, den Fortbestand des Lebens für eine weitere Generation zu sichern. Viele der mittlerweile immer mehr in Vergessenheit geratenen Bräuche zeugen bis heute vom Fest der Fruchtbarkeit im Mai, dem Monat, der mit der Walpurgisnacht zum 1. Mai beginnt und wo die Legende von der Hochzeit zwischen Vater Sonne und Mutter Erde berichtet. In den Dörfern stellten die jungen Burschen einen Maibaum als ihr Zeichen auf, und krönten ihn mit einem Kranz, den die jungen Frauen des Dorfes als ihr Zeichen gebunden hatten. Beim Bandltanz um diesen Baum „verbandelten“ sie sich dann miteinander, erwählten sich als „Maienkönigin und Maienkönig“ und nicht selten fand kurz darauf im Jahr auch noch eine Hochzeit statt. Zu Zeiten der Kelten trafen sich die Stämme nach dem langen Winter zum 5. Vollmond nach dem Julfest, und feierten gemeinsam &#8222;Beltane&#8220;: Sie entzündeten Feuer auf den Feldern, sprangen über diese Feuer um ihre eigene Fruchtbarkeit &#8222;anzufeuern&#8220; und vereinigten sich dann zwischen den Erdschollen, um damit ihre eigene Kraft auf die Erde zu übertragen und somit eine gute Ernte zu erhalten. Heute werden diese zutiefst sinnlichen Bräuche leider kaum noch gepflegt, wird die Urkraft dieser Symbolik auch kaum noch erkannt.&#160; Unsere Welt hat statt dessen sterile „Dating-Apps“ erfunden, bei der man dank Photoshop geglätteter Hochglanzbilder schnelle Eroberungen inszenieren kann. Ganze Warenhäuser der Eitelkeiten präsentieren sich da ohne Scheu gleich billigen Ladenhütern, und stellen ihre persönlichen Vorzüge marktschreierisch zur Schau. Zugreifen möge dann aber bitte nur ein exakt passendes Gegenstück von Perfektion, dessen Attribute den präsentierten Vorzügen in seinen Qualitätsmerkmalen mindestens ebenbürtig sei, ja sie am besten noch übertreffen sollte! Ansonsten wird mit einem leichten Schlenker des Daumens auf dem Smartphone ein ganzes Menschenleben, und damit eine eigene, vollkommene, kleine Welt mit einem Herzen voller verborgener Sehnsüchte, Gefühle, Wärme und Hoffnungen &#8211; einfach in den Mülleimer gewischt! Ja, wir haben aus der Liebe inzwischen ein eiskaltes Geschäft gemacht, bei dem Menschen an gut bezahlten „Partnerschaftsbörsen“ des Internets als moderne &#8222;Waren&#8220; gehandelt und auf Vorschlag von computergesteuerten Algorithmen aneinander verkauft werden. So hat es unsere Welt geschafft, dass wir nicht mehr der Liebe den ersten Platz einräumen &#8211; sondern dem, was uns inzwischen am liebsten zu sein scheint: dem Geschäft, der Optimierung, der Technik! Und so kann sich unser Herz auch gar nicht mehr füllen mit jenem magischen, aber zutiefst unberechenbaren Fluidum, das man Liebe nennt! Und das sich gerade in dieser Jahreszeit aber doch immer wieder unaufhaltsam in uns regt &#8211; und sei es nur noch als eine vage Ahnung, dass es da an erster Stelle noch etwas geben sollte, das jenseits von Perfektion, Planung, Berechnung und Gewinnmaximierung liegt.&#160; Doch wenn nicht einmal wir mehr unser Herz füllen können mit &#8222;Liebe&#8220; &#8211; ja, wie sollte da gar &#8222;das Herz der Welt&#8220; sich damit füllen?! Wenn der erste Platz in unserem Herzen dem puren Egoismus gehört, dem Besitz, dem Wertigkeits- und Wettbewerbsdenken, ja, dann braucht es uns doch nicht mehr zu wundern, dass sich &#8222;das Herz der Welt&#8220; jetzt füllt mit erbarmungslosem Krieg, Zerstörung, Angst, Unnachgiebigkeit, Vertreibung, Grausamkeit, Hass und Verblendung! Eines der unverrückbaren, kosmischen Gesetze der Hermetik lautet „Wie im Kleinen &#8211; so im Großen!“ Und wenn wir den Zustand unserer Welt und unserer Gesellschaft beklagen, so sollten wir besser zuerst einmal den Zustand in uns selbst betrachten und diesen in ein Feld von Frieden und Freiheit, Harmonie und Fülle führen, so wie wir es uns im Außen der Welt so sehnlichst wünschen. Nehmen wir doch die Urkraft dieser aufbrechenden Jahreszeit in uns auf, und lassen endlich das auch in uns selbst aufbrechen und erblühen, was dort wie ein Samenkorn immer und immer wieder geduldig darauf wartet, dass seine Zeit gekommen ist: Die ewig unbezähmbare Leidenschaft und die eigenwillig und unberechenbar stärkste Kraft des gesamten Universums &#8211; Liebe!&#160;]]></description>
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<p><em>„Wenn wir der Liebe den ersten Platz einräumen,&nbsp;füllt sich nicht nur unser Herz, sondern das der Welt.“</em></p>



<p class="has-text-align-right"><em>Monika Minder (*1961), schweiz. Lyrikerin</em></p>



<p>Wir sind im Wonnemonat Mai angekommen, der Jahreszeit, in der sich die Welt um uns herum schmückt mit herrlichsten Blüten, Sonne und Düften. Die Zeit, in der sich Bienchen und Blümchen anziehen und finden, in der die Lebenskraft der Natur aus allen Poren der Erde, der Bäume und Sträucher bricht und alles darauf ausgerichtet ist, den Fortbestand des Lebens für eine weitere Generation zu sichern. Viele der mittlerweile immer mehr in Vergessenheit geratenen Bräuche zeugen bis heute vom Fest der Fruchtbarkeit im Mai, dem Monat, der mit der Walpurgisnacht zum 1. Mai beginnt und wo die Legende von der Hochzeit zwischen Vater Sonne und Mutter Erde berichtet. In den Dörfern stellten die jungen Burschen einen Maibaum als ihr Zeichen auf, und krönten ihn mit einem Kranz, den die jungen Frauen des Dorfes als ihr Zeichen gebunden hatten. Beim Bandltanz um diesen Baum „verbandelten“ sie sich dann miteinander, erwählten sich als „Maienkönigin und Maienkönig“ und nicht selten fand kurz darauf im Jahr auch noch eine Hochzeit statt. Zu Zeiten der Kelten trafen sich die Stämme nach dem langen Winter zum 5. Vollmond nach dem Julfest, und feierten gemeinsam &#8222;Beltane&#8220;: Sie entzündeten Feuer auf den Feldern, sprangen über diese Feuer um ihre eigene Fruchtbarkeit &#8222;anzufeuern&#8220; und vereinigten sich dann zwischen den Erdschollen, um damit ihre eigene Kraft auf die Erde zu übertragen und somit eine gute Ernte zu erhalten. Heute werden diese zutiefst sinnlichen Bräuche leider kaum noch gepflegt, wird die Urkraft dieser Symbolik auch kaum noch erkannt.&nbsp;</p>



<p>Unsere Welt hat statt dessen sterile „Dating-Apps“ erfunden, bei der man dank Photoshop geglätteter Hochglanzbilder schnelle Eroberungen inszenieren kann. Ganze Warenhäuser der Eitelkeiten präsentieren sich da ohne Scheu gleich billigen Ladenhütern, und stellen ihre persönlichen Vorzüge marktschreierisch zur Schau. Zugreifen möge dann aber bitte nur ein exakt passendes Gegenstück von Perfektion, dessen Attribute den präsentierten Vorzügen in seinen Qualitätsmerkmalen mindestens ebenbürtig sei, ja sie am besten noch übertreffen sollte! Ansonsten wird mit einem leichten Schlenker des Daumens auf dem Smartphone ein ganzes Menschenleben, und damit eine eigene, vollkommene, kleine Welt mit einem Herzen voller verborgener Sehnsüchte, Gefühle, Wärme und Hoffnungen &#8211; einfach in den Mülleimer gewischt! Ja, wir haben aus der Liebe inzwischen ein eiskaltes Geschäft gemacht, bei dem Menschen an gut bezahlten „Partnerschaftsbörsen“ des Internets als moderne &#8222;Waren&#8220; gehandelt und auf Vorschlag von computergesteuerten Algorithmen aneinander verkauft werden. So hat es unsere Welt geschafft, dass wir nicht mehr der Liebe den ersten Platz einräumen &#8211; sondern dem, was uns inzwischen am liebsten zu sein scheint: dem Geschäft, der Optimierung, der Technik! Und so kann sich unser Herz auch gar nicht mehr füllen mit jenem magischen, aber zutiefst unberechenbaren Fluidum, das man Liebe nennt! Und das sich gerade in dieser Jahreszeit aber doch immer wieder unaufhaltsam in uns regt &#8211; und sei es nur noch als eine vage Ahnung, dass es da an erster Stelle noch etwas geben sollte, das jenseits von Perfektion, Planung, Berechnung und Gewinnmaximierung liegt.&nbsp;</p>



<p>Doch wenn nicht einmal wir mehr unser Herz füllen können mit &#8222;Liebe&#8220; &#8211; ja, wie sollte da gar &#8222;das Herz der Welt&#8220; sich damit füllen?! Wenn der erste Platz in unserem Herzen dem puren Egoismus gehört, dem Besitz, dem Wertigkeits- und Wettbewerbsdenken, ja, dann braucht es uns doch nicht mehr zu wundern, dass sich &#8222;das Herz der Welt&#8220; jetzt füllt mit erbarmungslosem Krieg, Zerstörung, Angst, Unnachgiebigkeit, Vertreibung, Grausamkeit, Hass und Verblendung! </p>



<p>Eines der unverrückbaren, kosmischen Gesetze der Hermetik lautet „Wie im Kleinen &#8211; so im Großen!“ Und wenn wir den Zustand unserer Welt und unserer Gesellschaft beklagen, so sollten wir besser zuerst einmal den Zustand in uns selbst betrachten und diesen in ein Feld von Frieden und Freiheit, Harmonie und Fülle führen, so wie wir es uns im Außen der Welt so sehnlichst wünschen. Nehmen wir doch die Urkraft dieser aufbrechenden Jahreszeit in uns auf, und lassen endlich das auch in uns selbst aufbrechen und erblühen, was dort wie ein Samenkorn immer und immer wieder geduldig darauf wartet, dass seine Zeit gekommen ist: Die ewig unbezähmbare Leidenschaft und die eigenwillig und unberechenbar stärkste Kraft des gesamten Universums &#8211; Liebe!&nbsp;</p>
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		<title>Mutmacher des Monats April 2022</title>
		<link>https://abwun-music.de/mutmacher-des-monats-april-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antje]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2022 18:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel von mir]]></category>
		<category><![CDATA[BLOG]]></category>
		<category><![CDATA[Mutmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[„Die tägliche Erfahrung lehrt, daß diejenigen, welche viel reisen, an Urteilskraft gewinnen; daß die Gewohnheit, fremde Völker, Sitten und Gebräuche zu beobachten, den Kreis ihrer Ideen erweitert und sie von manchen Vorurteilen befreit.“ François Pierre Guillaume Guizot, franz. Politiker und Schriftsteller (1787 &#8211; 1874) Eine Reise beginnt für mich oft in jenem großartigen Moment, in dem ich im Flugzeug sitze und es sich endlich in Bewegung setzt um auf seinen Platz an der Startbahn zu rollen! Gefolgt von einem der schönsten Momente im Leben überhaupt: Wenn das Flugzeug dann startet, mit Vollgas losrast und die Passagiere sanft in ihre Sitze gedrückt werden &#8211; um dann abzuheben, den Boden zu verlassen, über den Dingen zu schweben, zu beobachten wie Menschen, Häuser, Straßen, Autos, Sorgen und Nöte auf Stecknadelkopfgröße zusammen schrumpfen. Oft muss ich dann lächeln und es macht sich jenes Gefühl von Freiheit breit, das der deutsche&#160; Liedermacher Reinhard Mey in dem berühmten Song „Über den Wolken“ so wunderbar beschrieben hat. Reisen ist eines der köstlichsten Dinge überhaupt, die das Leben zu bieten hat. Schließlich ist unser Leben selbst nichts anderes, als eine große Reise von der Geburt bis zum Tod. Reisen &#8211; dabei spielt eigentlich das Ziel gar keine so große Rolle. Wichtig allein ist, dass man unterwegs ist, sich aus dem gewohnten Umfeld der eigenen „kleinen Welt“ einmal hinaus bewegt um dort der „großen Welt“ zu begegnen, andere Dinge zu sehen, unbekannte Luft zu atmen und nicht gekannte Speisen zu kosten, fremden Menschen zu begegnen und neue Eindrücke zu sammeln. Nicht umsonst sagt das Sprichwort „Reisen bildet!“ und in der Tat ist es eine der besten Investitionen in sich selbst, auf Reisen zu gehen. Denn mit den neuen Eindrücken, die man unterwegs bekommt, fliegen einem auch neue Gedanken zu, keimen schon längst vergessene Ideen wieder auf, scheint man in den Körper nicht nur frische Luft sondern gleichzeitig auch neue Hoffnung einzuatmen, scheint sich das eigene Innere plötzlich umzusortieren, zu klären und zu ordnen. Ganz zu schweigen von den Erkenntnissen, die man über sich selbst gewinnt, wenn man sich und andere Reisende beobachtet. Welcher Typ des Kofferpackens sind Sie zum Beispiel? Derjenige, der schnell und spontan in den Koffer wirft weil er unterwegs ohnehin alles findet, was er benötigt &#8211; oder derjenige, der sorgfältig planend bestens vorbereitet schon Wochen im Voraus mit dem Packen beginnt? Wie fühlen Sie sich auf Reisen? Glücklich und frei voller Vertrauen in das Leben und die Abenteuer, die ihnen begegnen werden &#8211; oder ängstlich und besorgt, umgeben von überall lauernden, unbekannten Gefahren, die es erfolgreich zu meistern und zu bestehen gilt? Unbezahlbar sind die Erfahrungen, die man beim Reisen sammelt! Wer einmal den schweißtreibenden Prozess des Reisanbaus in Indonesien mit eigenen Augen sah, der wird fortan jedes Reiskorn mit einer neu gewonnenen Ehrfurcht verzehren und wer einmal die Fürsorge der Bauern erlebte, bis aus einer Pflanze eine duftende Tasse Kaffee wird, der wird, wieder zuhause angekommen, mit Freuden nur noch fair gehandelten Kaffee einkaufen wollen. Nur wer den warmen Süden mit seiner sonnigen Lebensart selbst einmal für eine Zeit erlebt hat, kann nachvollziehen, wie sich die Gastarbeiter in unseren kalten Gefilden fühlen müssen: Durch Reisen wachsen Toleranz und das Verständnis für andere Lebensformen und fremde Kulturen. Nach über zwei Jahren, in denen ein kleiner Virus die Welt still stehen ließ und das Reisen erheblich erschwert hat, wissen wir es nun wieder zu schätzen, wenn wir unsere Koffer packen dürfen um der eigenen Enge unserer Wohnung wieder einmal für eine kleine Weile entfliehen zu dürfen um den Duft der großen, weiten Welt zu atmen und irgendwann jenes köstliche Gefühl zu erleben, nach einer Reise wieder die erste Nacht im eigenen Bett zu schlafen … um in den darauffolgenden Wochen festzustellen, wie bereichernd die Erfahrung des Reisens für uns war &#8211; und wie viele, schöne, neue Geschichten wir dann erzählen können! In diesem Sinne: Gute Reise!&#160;]]></description>
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<p><em>„Die tägliche Erfahrung lehrt, daß diejenigen, welche viel reisen, an Urteilskraft gewinnen; daß die Gewohnheit, fremde Völker, Sitten und Gebräuche zu beobachten, den Kreis ihrer Ideen erweitert und sie von manchen Vorurteilen befreit.“</em></p>



<p><em>François Pierre Guillaume Guizot</em>, <em>franz. Politiker und Schriftsteller (1787 &#8211; 1874)</em></p>



<p>Eine Reise beginnt für mich oft in jenem großartigen Moment, in dem ich im Flugzeug sitze und es sich endlich in Bewegung setzt um auf seinen Platz an der Startbahn zu rollen! Gefolgt von einem der schönsten Momente im Leben überhaupt: Wenn das Flugzeug dann startet, mit Vollgas losrast und die Passagiere sanft in ihre Sitze gedrückt werden &#8211; um dann abzuheben, den Boden zu verlassen, über den Dingen zu schweben, zu beobachten wie Menschen, Häuser, Straßen, Autos, Sorgen und Nöte auf Stecknadelkopfgröße zusammen schrumpfen. Oft muss ich dann lächeln und es macht sich jenes Gefühl von Freiheit breit, das der deutsche&nbsp; Liedermacher Reinhard Mey in dem berühmten Song „Über den Wolken“ so wunderbar beschrieben hat. Reisen ist eines der köstlichsten Dinge überhaupt, die das Leben zu bieten hat. Schließlich ist unser Leben selbst nichts anderes, als eine große Reise von der Geburt bis zum Tod. Reisen &#8211; dabei spielt eigentlich das Ziel gar keine so große Rolle. Wichtig allein ist, dass man unterwegs ist, sich aus dem gewohnten Umfeld der eigenen „kleinen Welt“ einmal hinaus bewegt um dort der „großen Welt“ zu begegnen, andere Dinge zu sehen, unbekannte Luft zu atmen und nicht gekannte Speisen zu kosten, fremden Menschen zu begegnen und neue Eindrücke zu sammeln. Nicht umsonst sagt das Sprichwort „Reisen bildet!“ und in der Tat ist es eine der besten Investitionen in sich selbst, auf Reisen zu gehen. Denn mit den neuen Eindrücken, die man unterwegs bekommt, fliegen einem auch neue Gedanken zu, keimen schon längst vergessene Ideen wieder auf, scheint man in den Körper nicht nur frische Luft sondern gleichzeitig auch neue Hoffnung einzuatmen, scheint sich das eigene Innere plötzlich umzusortieren, zu klären und zu ordnen. Ganz zu schweigen von den Erkenntnissen, die man über sich selbst gewinnt, wenn man sich und andere Reisende beobachtet. Welcher Typ des Kofferpackens sind Sie zum Beispiel? Derjenige, der schnell und spontan in den Koffer wirft weil er unterwegs ohnehin alles findet, was er benötigt &#8211; oder derjenige, der sorgfältig planend bestens vorbereitet schon Wochen im Voraus mit dem Packen beginnt? Wie fühlen Sie sich auf Reisen? Glücklich und frei voller Vertrauen in das Leben und die Abenteuer, die ihnen begegnen werden &#8211; oder ängstlich und besorgt, umgeben von überall lauernden, unbekannten Gefahren, die es erfolgreich zu meistern und zu bestehen gilt? Unbezahlbar sind die Erfahrungen, die man beim Reisen sammelt! Wer einmal den schweißtreibenden Prozess des Reisanbaus in Indonesien mit eigenen Augen sah, der wird fortan jedes Reiskorn mit einer neu gewonnenen Ehrfurcht verzehren und wer einmal die Fürsorge der Bauern erlebte, bis aus einer Pflanze eine duftende Tasse Kaffee wird, der wird, wieder zuhause angekommen, mit Freuden nur noch fair gehandelten Kaffee einkaufen wollen. Nur wer den warmen Süden mit seiner sonnigen Lebensart selbst einmal für eine Zeit erlebt hat, kann nachvollziehen, wie sich die Gastarbeiter in unseren kalten Gefilden fühlen müssen: Durch Reisen wachsen Toleranz und das Verständnis für andere Lebensformen und fremde Kulturen. Nach über zwei Jahren, in denen ein kleiner Virus die Welt still stehen ließ und das Reisen erheblich erschwert hat, wissen wir es nun wieder zu schätzen, wenn wir unsere Koffer packen dürfen um der eigenen Enge unserer Wohnung wieder einmal für eine kleine Weile entfliehen zu dürfen um den Duft der großen, weiten Welt zu atmen und irgendwann jenes köstliche Gefühl zu erleben, nach einer Reise wieder die erste Nacht im eigenen Bett zu schlafen … um in den darauffolgenden Wochen festzustellen, wie bereichernd die Erfahrung des Reisens für uns war &#8211; und wie viele, schöne, neue Geschichten wir dann erzählen können! In diesem Sinne: Gute Reise!&nbsp;</p>
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		<title>Mutmacher des Monats März 2022</title>
		<link>https://abwun-music.de/mutmacher-des-monats-maerz-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antje]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Mar 2022 19:54:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel von mir]]></category>
		<category><![CDATA[BLOG]]></category>
		<category><![CDATA[Mutmacher]]></category>
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					<description><![CDATA[„Friede beginnt damit, daß jeder von uns sich jeden Tag um seinen Körper und seinen Geist kümmert.“ Thich Nhat Hanh, buddh. Mönch, Schriftsteller und Lyriker (1926-2022) Was nahezu niemand von uns für jemals erneut denkbar gehalten hat, ist Wahrheit geworden: Es ist wieder Krieg in Europa. Was das für uns alle bedeutet &#8211; werden wir in den nächsten Monaten und Jahren erleben. Gerade Deutschland lebte den Frieden in Europa seit nun fast 77 Jahren vor. Doch die Welt befindet sich in einem großen Wandel und das bedeutet, dass Altes gehen muss damit Neues entstehen kann. Das gilt für die Ebene von Staaten im Großen ebenso, wie für unser ganz persönliches Leben im Kleinen. Denn „Wie im Großen, so im Kleinen“, so lautet eines der kosmischen Gesetze, das man auch interpretieren könnte mit „Wie im Innen, so im Außen“ oder „Wie Oben, so Unten.“ Es ist richtig &#8211; niemand von uns Einzelnen kann auf das Handeln der Großmächte und Staaten Einfluss nehmen. Was wir jedoch können, ist Frieden zu schaffen. Und zwar dort, wo unser eigener Einflussbereich ist: In unseren Familien, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz und vor allem &#8211; in uns selbst. Ein Mensch, der mit sich selbst in innerem Frieden lebt, ist nicht so schnell zu beeinflussen durch das, was im Außen um ihn herum tobt. Er wird es wahrnehmen und auch mitfühlen, das ja. Aber nicht daran anhaften oder sich zu etwas hinreißen lassen, das ihm nicht entspricht. Wie aber kann man „inneren Frieden“ gewinnen?!&#160; Dazu möchte ich an dieser Stelle ein paar Hinweise geben.&#160; Zuerst einmal, indem man sich und die eigene Vergangenheit vollkommen akzeptiert und lernt, jenen zu vergeben, denen wir Schuld zuweisen für das, was uns persönlich widerfahren ist. Es gibt keinen einzigen Menschen, der noch nie Verletzungen und Enttäuschungen erleben musste. Friede in uns kann erst dann entstehen, wenn wir damit abschließen durch Akzeptanz von allem, was gewesen ist, und jegliche Erlebnisse und Erfahrungen als zu unserer Entwicklung gehörend annehmen.&#160; Als nächstes sollten wir lernen, bewusst im Hier und Jetzt zu leben. So entsetzlich die Gräuel des Krieges in der Welt auch sein mögen: Es hilft dort niemandem, wenn wir uns deshalb hier und jetzt hysterisch und panisch fühlen. Besser wäre es, stark bei sich selbst in der inneren Ruhe und Mitte zu bleiben, um dankbar den Moment zu genießen, in dem wir im Hier und Jetzt unmittelbar inmitten von Ruhe und Sicherheit sind.&#160; Nach Aussage des großen Weisheitslehrers Thich Nhat Hanh beginnt Frieden damit, dass wir uns aktiv und bewusst jeden Tag um unseren Körper und unseren Geist kümmern sollten. Dazu zählen neben Bewegung und guter Ernährung auch Meditation, Gebet und Stille. Für einen gesunden Geist muss man die Möglichkeit schaffen, auf sich selbst fokussiert zu sein und störende Einflüsse durch die von uns so geliebten Medien regelmäßig auch einmal auszuschalten. In diesen Momenten tauchen dann jene kostbaren Impulse auf, die uns den Weg dahin weisen, wie wir selbst als nächstes aktiv handeln können.&#160; Ferner sollten wir uns in der Stille dann einmal bewusst machen, was wir wirklich zum Leben brauchen: Vermutlich viel weniger an Gütern, als wir denken.&#160; Und ein letzter Schlüssel zu innerem Frieden liegt in der Dankbarkeit für all das, was wir bereits haben! Es kann helfen, davon einmal eine Liste anzulegen und sich so direkt den eigenen Reichtum bewusst zu machen &#8211; und zwar nicht nur an materiellen Gütern, sondern auch an eigenen Fähigkeiten, Lebensumständen und Erkenntnissen.&#160; Frieden ist ein hohes Gut, um das zu bemühen sich lohnt! Denn der Friede, den wir in uns geschaffen haben und den wir leben, den tragen wir auch nach Außen. Und das ist dann wirklich ein aktiver Beitrag zum Frieden in der Welt, den wir auch leisten können! &#160;]]></description>
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<p><em>„Friede beginnt damit, daß jeder von uns sich jeden Tag</em> <em>um seinen Körper und seinen Geist kümmert.“</em></p>



<p class="has-text-align-right"><em>Thich Nhat Hanh, buddh. Mönch, Schriftsteller und Lyriker (1926-2022)</em></p>



<p>Was nahezu niemand von uns für jemals erneut denkbar gehalten hat, ist Wahrheit geworden: Es ist wieder Krieg in Europa. Was das für uns alle bedeutet &#8211; werden wir in den nächsten Monaten und Jahren erleben. Gerade Deutschland lebte den Frieden in Europa seit nun fast 77 Jahren vor. Doch die Welt befindet sich in einem großen Wandel und das bedeutet, dass Altes gehen muss damit Neues entstehen kann. Das gilt für die Ebene von Staaten im Großen ebenso, wie für unser ganz persönliches Leben im Kleinen. Denn „Wie im Großen, so im Kleinen“, so lautet eines der kosmischen Gesetze, das man auch interpretieren könnte mit „Wie im Innen, so im Außen“ oder „Wie Oben, so Unten.“</p>



<p>Es ist richtig &#8211; niemand von uns Einzelnen kann auf das Handeln der Großmächte und Staaten Einfluss nehmen. Was wir jedoch können, ist Frieden zu schaffen. Und zwar dort, wo unser eigener Einflussbereich ist: In unseren Familien, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz und vor allem &#8211; in uns selbst. Ein Mensch, der mit sich selbst in innerem Frieden lebt, ist nicht so schnell zu beeinflussen durch das, was im Außen um ihn herum tobt. Er wird es wahrnehmen und auch mitfühlen, das ja. Aber nicht daran anhaften oder sich zu etwas hinreißen lassen, das ihm nicht entspricht. Wie aber kann man „inneren Frieden“ gewinnen?!&nbsp;</p>



<p>Dazu möchte ich an dieser Stelle ein paar Hinweise geben.&nbsp;</p>



<p>Zuerst einmal, indem man <strong>sich und die eigene Vergangenheit vollkommen akzeptiert</strong> und lernt, jenen <strong>zu vergeben</strong>, denen wir Schuld zuweisen für das, was uns persönlich widerfahren ist. Es gibt keinen einzigen Menschen, der noch nie Verletzungen und Enttäuschungen erleben musste. Friede in uns kann erst dann entstehen, wenn wir damit abschließen durch Akzeptanz von allem, was gewesen ist, und jegliche Erlebnisse und Erfahrungen als zu unserer Entwicklung gehörend annehmen.&nbsp;</p>



<p>Als nächstes sollten wir lernen, <strong>bewusst im Hier und Jetzt zu leben</strong>. So entsetzlich die Gräuel des Krieges in der Welt auch sein mögen: Es hilft dort niemandem, wenn wir uns deshalb hier und jetzt hysterisch und panisch fühlen. Besser wäre es, stark bei sich selbst in der inneren Ruhe und Mitte zu bleiben, um dankbar <strong>den Moment</strong> zu genießen, in dem wir im Hier und Jetzt unmittelbar inmitten von Ruhe und Sicherheit sind.&nbsp;</p>



<p>Nach Aussage des großen Weisheitslehrers Thich Nhat Hanh beginnt Frieden damit, dass wir uns aktiv und <strong>bewusst jeden Tag um unseren Körper und unseren Geist kümmern</strong> sollten. Dazu zählen neben Bewegung und guter Ernährung auch Meditation, Gebet und Stille. Für einen gesunden Geist muss man die Möglichkeit schaffen, auf sich selbst fokussiert zu sein und störende Einflüsse durch die von uns so geliebten Medien regelmäßig auch einmal <strong>auszuschalten</strong>. In diesen Momenten tauchen dann jene kostbaren Impulse auf, die uns den Weg dahin weisen, wie wir selbst als nächstes aktiv handeln können.&nbsp;</p>



<p>Ferner sollten wir uns in der Stille dann einmal <strong>bewusst machen, was wir wirklich</strong> zum Leben brauchen: Vermutlich viel weniger an Gütern, als wir denken.&nbsp;</p>



<p>Und ein letzter Schlüssel zu innerem Frieden liegt in der <strong>Dankbarkeit</strong> für all das, was wir bereits haben! Es kann helfen, davon einmal eine Liste anzulegen und sich so direkt den eigenen Reichtum bewusst zu machen &#8211; und zwar nicht nur an materiellen Gütern, sondern auch <strong>an eigenen Fähigkeiten, Lebensumständen und Erkenntnissen</strong>.&nbsp;</p>



<p>Frieden ist ein hohes Gut, um das zu bemühen sich lohnt! Denn der Friede, den wir in uns geschaffen haben und den wir leben, den tragen wir auch nach Außen. Und das ist dann wirklich ein aktiver Beitrag zum Frieden in der Welt, den wir auch leisten können! &nbsp;</p>
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			</item>
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		<title>Mutmacher des Monats Februar 2022</title>
		<link>https://abwun-music.de/mutmacher-des-monats-februar-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antje]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Feb 2022 20:06:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel von mir]]></category>
		<category><![CDATA[BLOG]]></category>
		<category><![CDATA[Mutmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[vertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[„Die größte Ehre die man einem Menschen antun kann, ist die,&#160;dass man zu ihm Vertrauen hat.“ Matthias Claudius (1740-1815), dt. Dichter Vertrauen zählt für mich zu den höchsten Werten eines Menschen überhaupt. Doch dieser Wert verfällt in unserer Gesellschaft mehr und mehr. Menschen fühlen sich mittlerweile schier überall belogen und betrogen: Von Politikern, Wirtschaftsbossen, Kaufleuten, Medien &#8211; wie soll man da noch Vertrauen haben, wenn niemand mehr ehrlich ist und die Wahrheit sagt?! Denn Wahrheit ist die Basis von Vertrauen! Und so vertrauen viele Menschen schier nichts und niemandem mehr. Oftmals nicht einmal mehr dem eigenen Partner oder den Kindern oder den Eltern. Misstrauen ist der Wert, den sie leben und so sprechen sie von einem „gesunden Misstrauen“. Aber ist denn ein Leben in Misstrauen wirklich noch lebenswert? Nein. Für mich nicht. Ich kann für mich mit Überzeugung sagen, dass ich eine vertrauenswürdige Person bin, denn ich lebe nach dem Grundsatz „Was Du nicht willst, dass man Dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“ Und ich will nicht belogen und betrogen werden &#8211; und tue es folglich auch selbst anderen gegenüber nicht.&#160; Jeder Mensch, der mir begegnet, dem unterstelle ich zunächst immer nur das Beste: Nämlich, dass er Vertrauen verdient. Zugegeben &#8211; nicht immer hat sich ein Mensch letztendlich als meines Vertrauens würdig erwiesen, sondern hat mich betrogen und getäuscht: Für manche ist es einfach noch immer erstrebenswerter, seine Mitmenschen möglichst erfolgreich zu übervorteilen und über den Tisch zu ziehen. Aber viel öfter haben mir Menschen diesen Vertrauensvorschuß, den ich ihnen entgegen brachte, gedankt und sich mir gegenüber so fair und ehrlich verhalten, dass wir als Freunde voneinander geschieden sind, jederzeit bereit uns erneut zu vertrauen. Natürlich habe ich gelernt aus jenen Situationen, in denen mein Vertrauen mißbraucht wurde: Nämlich, dass der allererste Maßstab des Vertrauens ich selbst bin! Wenn ich spüre, dass jemand nicht ehrlich zu mir ist, dann muss ich meiner eigenen Wahrnehmung mehr vertrauen, als seinen Worten &#8211; und mich von diesem Menschen, diesem Geschäft etc. zurückziehen. Auf diese Weise stärke ich mein Selbstvertrauen. Ja, vielleicht werden wir allerorten sogar deshalb so unverschämt belogen und betrogen, damit wir endlich lernen, wieder unserer eigenen Wahrnehmung mehr zu vertrauen, als dem, was uns suggeriert wird!&#160; Und dann gibt es da noch das sogenannte Urvertrauen oder auch Gottvertrauen: Das Vertrauen in das Leben und seine natürlichen Rhythmen. Wir können fest darauf vertrauen, dass nach jeder dunklen Nacht ein neuer Tag beginnt, dass auf jeden Winter ein Frühling und dann ein Sommer folgt. Wir dürfen darauf vertrauen, dass es das Leben letztendlich gut mit uns meint, auch wenn wir das aus unserer aktuellen Sichtweise heraus zunächst vielleicht nicht erkennen können. Wer Gottvertrauen hat, der hat keine Angst mehr vor Tod und Teufel und der schwankt in schweren Zeiten des Lebens auch nicht wie ein Blatt im Wind. Der sucht nicht mehr Orientierung in der Welt und bei anderen &#8211; sondern der findet Stabilität und Antworten in sich selbst!&#160; Ich wünsche mir, dass der Wert des Vertrauens in unserer Welt wieder fest verankert wird: Dass jeder Mensch sich so ehrlich verhält, dass er vertrauenswürdig für andere ist. Dass wir uns nicht mehr mit vorsichtigem Misstrauen begegnen und unsere Vertrauenswürdigkeit nicht mehr unter Beweis stellen müssen. Dass wir überhaupt wieder in der Lage sind, anderen mit Vertrauen zu begegnen! Und deshalb ist es so wichtig, dass wir alle wieder vertrauen lernen &#8211; und diesen Wert als einen der höchsten Werte in unserer Gesellschaft implementieren!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>„Die größte Ehre die man einem Menschen antun kann, ist die,&nbsp;dass man zu ihm Vertrauen hat.“</em></p>



<p class="has-text-align-right"><em>Matthias Claudius (1740-1815), dt. Dichter</em></p>



<p>Vertrauen zählt für mich zu den höchsten Werten eines Menschen überhaupt. Doch dieser Wert verfällt in unserer Gesellschaft mehr und mehr. Menschen fühlen sich mittlerweile schier überall belogen und betrogen: Von Politikern, Wirtschaftsbossen, Kaufleuten, Medien &#8211; wie soll man da noch Vertrauen haben, wenn niemand mehr ehrlich ist und die Wahrheit sagt?! Denn Wahrheit ist die Basis von Vertrauen! Und so vertrauen viele Menschen schier nichts und niemandem mehr. Oftmals nicht einmal mehr dem eigenen Partner oder den Kindern oder den Eltern. Misstrauen ist der Wert, den sie leben und so sprechen sie von einem „gesunden Misstrauen“. Aber ist denn ein Leben in Misstrauen wirklich noch lebenswert? Nein. Für mich nicht. Ich kann für mich mit Überzeugung sagen, dass ich eine vertrauenswürdige Person bin, denn ich lebe nach dem Grundsatz „Was Du nicht willst, dass man Dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“ Und ich will nicht belogen und betrogen werden &#8211; und tue es folglich auch selbst anderen gegenüber nicht.&nbsp;</p>



<p>Jeder Mensch, der mir begegnet, dem unterstelle ich zunächst immer nur das Beste: Nämlich, dass er Vertrauen verdient. Zugegeben &#8211; nicht immer hat sich ein Mensch letztendlich als meines Vertrauens würdig erwiesen, sondern hat mich betrogen und getäuscht: Für manche ist es einfach noch immer erstrebenswerter, seine Mitmenschen möglichst erfolgreich zu übervorteilen und über den Tisch zu ziehen. Aber viel öfter haben mir Menschen diesen Vertrauensvorschuß, den ich ihnen entgegen brachte, gedankt und sich mir gegenüber so fair und ehrlich verhalten, dass wir als Freunde voneinander geschieden sind, jederzeit bereit uns erneut zu vertrauen. Natürlich habe ich gelernt aus jenen Situationen, in denen mein Vertrauen mißbraucht wurde: Nämlich, dass der allererste Maßstab des Vertrauens ich selbst bin! Wenn ich spüre, dass jemand nicht ehrlich zu mir ist, dann muss ich meiner eigenen Wahrnehmung mehr vertrauen, als seinen Worten &#8211; und mich von diesem Menschen, diesem Geschäft etc. zurückziehen. Auf diese Weise stärke ich mein Selbstvertrauen. Ja, vielleicht werden wir allerorten sogar deshalb so unverschämt belogen und betrogen, damit wir endlich lernen, wieder unserer eigenen Wahrnehmung mehr zu vertrauen, als dem, was uns suggeriert wird!&nbsp;</p>



<p>Und dann gibt es da noch das sogenannte Urvertrauen oder auch Gottvertrauen: Das Vertrauen in das Leben und seine natürlichen Rhythmen. Wir können fest darauf vertrauen, dass nach jeder dunklen Nacht ein neuer Tag beginnt, dass auf jeden Winter ein Frühling und dann ein Sommer folgt. Wir dürfen darauf vertrauen, dass es das Leben letztendlich gut mit uns meint, auch wenn wir das aus unserer aktuellen Sichtweise heraus zunächst vielleicht nicht erkennen können. Wer Gottvertrauen hat, der hat keine Angst mehr vor Tod und Teufel und der schwankt in schweren Zeiten des Lebens auch nicht wie ein Blatt im Wind. Der sucht nicht mehr Orientierung in der Welt und bei anderen &#8211; sondern der findet Stabilität und Antworten in sich selbst!&nbsp;</p>



<p>Ich wünsche mir, dass der Wert des Vertrauens in unserer Welt wieder fest verankert wird: Dass jeder Mensch sich so ehrlich verhält, dass er vertrauenswürdig für andere ist. Dass wir uns nicht mehr mit vorsichtigem Misstrauen begegnen und unsere Vertrauenswürdigkeit nicht mehr unter Beweis stellen müssen. Dass wir überhaupt wieder in der Lage sind, anderen mit Vertrauen zu begegnen! Und deshalb ist es so wichtig, dass wir alle wieder vertrauen lernen &#8211; und diesen Wert als einen der höchsten Werte in unserer Gesellschaft implementieren!</p>
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		<title>Mutmacher des Monats Januar 2022</title>
		<link>https://abwun-music.de/mutmacher-des-monats-januar-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antje]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Dec 2021 17:47:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel von mir]]></category>
		<category><![CDATA[BLOG]]></category>
		<category><![CDATA[Mutmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Wertebewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Wertvorstellungen]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Abseits vom Markte und Ruhme begibt sich alles Große: Abseits vom Markte und Ruhme wohnten von je die Erfinder neuer Werte.&#8220; Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900) Haben Sie sich schon einmal Gedanken über Ihre eigenen Werte gemacht? Nun, das sollten Sie jedenfalls dringend tun, denn wir befinden uns inmitten eines gewaltigen Wertewandels und die Definition von Werten wird dieses neue Jahr 2022 und unsere Zukunft entscheidend beeinflussen! Aber was sind überhaupt Werte? Denn je nach dem Zusammenhang, in dem wir das Wort „Werte“ verwenden, wird es anders begriffen und erzeugt oft mehr Verwirrung als das, was es bewirken sollte: Nämlich Orientierung und Fokussierung zu geben auf das, was wirklich wichtig ist. Und genau das brauchen wir in einer Welt, die immer unsicherer und verwirrender zu werden scheint &#8211; und fragen deshalb gerade jetzt nach Werten. Bisher war einer unserer größten Werte ein gewisser Wohlstand der sich über den Wert von Geld und Besitz definierte. Für unsere Großeltern, die zum Teil zwei Weltkriege überstehen mussten, hatten z.B. Lebensmittel und Nahrung den höchsten Wert, denn „Geld kann man nicht essen“. Und für die gesamte Generation der „68er“ galt der Wert der eigenen Selbstverwirklichung als das Maß aller Dinge &#8211; was eben auch die entsprechenden Möglichkeiten und die Freiheit dazu voraussetzte. Für den Wert der Freiheit haben unzählige Menschen gekämpft und ihr Leben gelassen, denn Jahrhunderte lang mussten Menschen in Frondienst und Sklaverei verbringen und auch viele Menschen im Osten Deutschlands werden sich bestimmt noch daran erinnern können, wie das Leben in einer Diktatur mit eingeschränkter Freiheit war …&#160; Und wo stehen wir jetzt zu Beginn des neuen Jahres mit unseren Wertvorstellungen? Werden die kommenden Generationen den Wert der Gesundheit allen anderen Werten voran stellen? Vielen alten Menschen, die durch Corona von ihren Liebsten einfach abgeschnitten wurden um ihre körperliche Gesundheit zu erhalten, denen hat man jedenfalls keine Freiheit der Wahl gelassen. Also was ist Gesundheit ohne Freiheit der eigenen Entscheidung oder ohne die Möglichkeit der Selbstentfaltung tatsächlich wert?!&#160; Und dann gibt es da noch die so genannten „Wertegemeinschaften“: Staaten, Unternehmen, Religionen oder Vereine, die ihre Werte in einem geordneten Regelwerk definieren, wie z.B. demokratische Staaten, die sich eine Verfassung gegeben haben. Aber wenn wir mit ansehen müssen, wie diese scheinbar unverrückbaren Pfeiler unserer Demokratie oder unseres Glaubens kurzerhand außer Kraft gesetzt, willkürlich gebeugt oder unterwandert werden, ist dann auf solche festgeschriebenen Werte überhaupt noch Verlass?!&#160; Je mehr die „alten Werte“ um uns herum brechen, desto wichtiger wird es, uns die eigenen, individuellen Werte bewusst zu machen, für die wir ganz alleine oder auch gemeinsam bereit sind, uns mit aller Kraft einzusetzen bzw. dafür auch Opfer zu bringen. Sollten wir nicht besser einmal ganz neue Wege gehen und ganz neue Werte definieren? Werte wie Achtsamkeit, Bescheidenheit, Empathie, Dankbarkeit, Kreativität, Leidenschaft, Hingabe, Standfestigkeit, Vertrauen, Weisheit, Humor, Unbestechlichkeit, Rücksichtnahme, Unabhängigkeit, Solidarität, Treue, Respekt, Transparenz,&#160; Sorgfalt, Nachhaltigkeit, Mut, Professionalität, Loyalität, Höflichkeit, Freundlichkeit, Idealismus, Großzügigkeit, Güte, Ausgeglichenheit, Begeisterung, Freude, Ehrlichkeit, Ausdauer, Geduld, Toleranz, Würde, Sauberkeit, Phantasie, Hoffnung … es gäbe so viele neue Möglichkeiten!&#160; Es liegt ganz allein in unserer Hand, wie wir unser Zusammenleben als Menschheit auf diesem Planeten Erde künftig gestalten wollen, denn genau darum geht es jetzt! Und jeder Einzelne kann seinen ganz eigenen Beitrag dazu leisten &#8211; mit seinem eigenen Wertebewusstsein! (Veröffentlicht im Veranstaltungsmagazin &#8222;Vitrin&#8220;, Ausgabe Januar 2022)]]></description>
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<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p><em>&#8222;Abseits vom Markte und Ruhme begibt sich alles Große: Abseits vom Markte und Ruhme wohnten von je die Erfinder neuer Werte.&#8220;</em></p><cite><em>Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900)</em></cite></blockquote>



<p>Haben Sie sich schon einmal Gedanken über Ihre eigenen Werte gemacht? </p>



<p>Nun, das sollten Sie jedenfalls dringend tun, denn wir befinden uns inmitten eines gewaltigen Wertewandels und die Definition von Werten wird dieses neue Jahr 2022 und unsere Zukunft entscheidend beeinflussen! Aber was sind überhaupt Werte? Denn je nach dem Zusammenhang, in dem wir das Wort „Werte“ verwenden, wird es anders begriffen und erzeugt oft mehr Verwirrung als das, was es bewirken sollte: Nämlich Orientierung und Fokussierung zu geben auf das, was wirklich wichtig ist. Und genau das brauchen wir in einer Welt, die immer unsicherer und verwirrender zu werden scheint &#8211; und fragen deshalb gerade jetzt nach Werten. Bisher war einer unserer größten Werte ein gewisser Wohlstand der sich über den Wert von Geld und Besitz definierte. Für unsere Großeltern, die zum Teil zwei Weltkriege überstehen mussten, hatten z.B. Lebensmittel und Nahrung den höchsten Wert, denn „Geld kann man nicht essen“. Und für die gesamte Generation der „68er“ galt der Wert der eigenen Selbstverwirklichung als das Maß aller Dinge &#8211; was eben auch die entsprechenden Möglichkeiten und die Freiheit dazu voraussetzte. Für den Wert der Freiheit haben unzählige Menschen gekämpft und ihr Leben gelassen, denn Jahrhunderte lang mussten Menschen in Frondienst und Sklaverei verbringen und auch viele Menschen im Osten Deutschlands werden sich bestimmt noch daran erinnern können, wie das Leben in einer Diktatur mit eingeschränkter Freiheit war …&nbsp;</p>



<p>Und wo stehen wir jetzt zu Beginn des neuen Jahres mit unseren Wertvorstellungen? Werden die kommenden Generationen den Wert der Gesundheit allen anderen Werten voran stellen? Vielen alten Menschen, die durch Corona von ihren Liebsten einfach abgeschnitten wurden um ihre körperliche Gesundheit zu erhalten, denen hat man jedenfalls keine Freiheit der Wahl gelassen. Also was ist Gesundheit ohne Freiheit der eigenen Entscheidung oder ohne die Möglichkeit der Selbstentfaltung tatsächlich wert?!&nbsp;</p>



<p>Und dann gibt es da noch die so genannten „Wertegemeinschaften“: Staaten, Unternehmen, Religionen oder Vereine, die ihre Werte in einem geordneten Regelwerk definieren, wie z.B. demokratische Staaten, die sich eine Verfassung gegeben haben. Aber wenn wir mit ansehen müssen, wie diese scheinbar unverrückbaren Pfeiler unserer Demokratie oder unseres Glaubens kurzerhand außer Kraft gesetzt, willkürlich gebeugt oder unterwandert werden, ist dann auf solche festgeschriebenen Werte überhaupt noch Verlass?!&nbsp;</p>



<p>Je mehr die „alten Werte“ um uns herum brechen, desto wichtiger wird es, uns die eigenen, individuellen Werte bewusst zu machen, für die wir ganz alleine oder auch gemeinsam bereit sind, uns mit aller Kraft einzusetzen bzw. dafür auch Opfer zu bringen. Sollten wir nicht besser einmal ganz neue Wege gehen und ganz neue Werte definieren? Werte wie Achtsamkeit, Bescheidenheit, Empathie, Dankbarkeit, Kreativität, Leidenschaft, Hingabe, Standfestigkeit, Vertrauen, Weisheit, Humor, Unbestechlichkeit, Rücksichtnahme, Unabhängigkeit, Solidarität, Treue, Respekt, Transparenz,&nbsp; Sorgfalt, Nachhaltigkeit, Mut, Professionalität, Loyalität, Höflichkeit, Freundlichkeit, Idealismus, Großzügigkeit, Güte, Ausgeglichenheit, Begeisterung, Freude, Ehrlichkeit, Ausdauer, Geduld, Toleranz, Würde, Sauberkeit, Phantasie, Hoffnung … es gäbe so viele neue Möglichkeiten!&nbsp;</p>



<p>Es liegt ganz allein in unserer Hand, wie wir unser Zusammenleben als Menschheit auf diesem Planeten Erde künftig gestalten wollen, denn genau darum geht es jetzt! Und jeder Einzelne kann seinen ganz eigenen Beitrag dazu leisten &#8211; mit seinem eigenen Wertebewusstsein!</p>



<p><em>(Veröffentlicht im Veranstaltungsmagazin &#8222;Vitrin&#8220;, Ausgabe Januar 2022)</em></p>
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		<title>Mutmacher Juli 2016</title>
		<link>https://abwun-music.de/mutmacher-juli-2016/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antje]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2016 17:59:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mutmacher]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Fähigkeit, das Wort „Nein“ auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit.&#160;(Nicolas Chamfort, franz. Dramatiker)&#160; Das erste Wort, das meine Tochter sprechen konnte, war nicht „Mama“: Es war „Nein“! Dieses „Nein“ kam stets dermaßen entschieden über die kleinen Lippen, dass jegliche Versuche kläglich scheiterten, sie dann doch noch zum Einlenken zu bewegen. „Nein“ hieß „Nein“! Und genau so war es gemeint. Doch wie wir alle irgendwann, machte auch sie schnell die unvermeidliche Erfahrung, dass so ein kraftvolles und unmißverständliches „Nein“ meist Ablehnung und Unverständnis zur Folge hat. Die eigenen Grenzen so deutlich zu markieren, macht unbeliebt &#8211; und das wollen wir doch alle nicht sein! Aber was für einen Preis zahlen wir letztendlich dafür?! Der Burnout ist mittlerweile die zweithäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit und die rasante Nachfrage nach Wellness- und Entspannungsangeboten spricht eine deutliche Sprache. Die Anforderungen, die an uns alle täglich gestellt werden, übersteigen unsere Leistungsgrenzen mehr und mehr. Gerade Handy und Computer machen uns durch SMS und eMail rund um die Uhr schnell verfügbar. Unsere Bedenkzeit, um vielleicht auch einmal „Nein“ zu sagen, wird somit immer knapper. Dieses Zauberwort, das Kinder uns noch so deutlich vorsagen können, müssen wir dringend wieder in unser Leben integrieren! Denn „Nein“ ist ein wichtiger Selbstschutz unserer eigenen Interessen. „Nein“ bewahrt uns davor, uns selbst zu verlieren und in Dinge einzuwilligen, die wir im Grunde gar nicht wollen. Ein „Nein“ zur rechten Zeit erfordert Mut, denn nicht alle Menschen wissen es zu schätzen, wenn man seine Grenzen deutlich macht und damit einen wesentlichen Teil der eigenen Persönlichkeit sichtbar werden läßt. Haben Sie den Mut, wieder „Nein“ zu sagen und bewahren Sie sich selbst vor Ausnutzung! Sie können es ohnehin nicht allen Recht machen. Haben Sie den Mut, sich auch öffentlich mit einem „Nein“ abzugrenzen von jenem Heer der grauen Mitläufer und Ja-Sager. Schalten Sie auch einmal das Handy wieder ab und sagen Sie damit „Nein“ zu immer währender Erreichbarkeit! Der Beginn eines selbstbestimmten Lebens in Freiheit braucht oft nur ein wenig Mut und ein kleines Wort zur rechten Zeit: „Nein“! Antje Nagula (Veröffentlicht im Veranstaltungsmagazin &#8222;Vitrin&#8220;, Ausgabe Juli 2016)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span><i>Die Fähigkeit, das Wort „Nein“ auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit.</i>&nbsp;(<span class="Apple-tab-span"></span></span><span><i>Nicolas Chamfort, franz. Dramatiker)&nbsp;</i></span></p>
<p><span>Das erste Wort, das meine Tochter sprechen konnte, war nicht „Mama“: Es war „Nein“! Dieses „Nein“ kam stets dermaßen entschieden über die kleinen Lippen, dass jegliche Versuche kläglich scheiterten, sie dann doch noch zum Einlenken zu bewegen. „Nein“ hieß „Nein“! Und genau so war es gemeint. Doch wie wir alle irgendwann, machte auch sie schnell die unvermeidliche Erfahrung, dass so ein kraftvolles und unmißverständliches „Nein“ meist Ablehnung und Unverständnis zur Folge hat. Die eigenen Grenzen so deutlich zu markieren, macht unbeliebt &#8211; und das wollen wir doch alle nicht sein! Aber was für einen Preis zahlen wir letztendlich dafür?! Der Burnout ist mittlerweile die zweithäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit und die rasante Nachfrage nach Wellness- und Entspannungsangeboten spricht eine deutliche Sprache. Die Anforderungen, die an uns alle täglich gestellt werden, übersteigen unsere Leistungsgrenzen mehr und mehr. Gerade Handy und Computer machen uns durch SMS und eMail rund um die Uhr schnell verfügbar. Unsere Bedenkzeit, um vielleicht auch einmal „Nein“ zu sagen, wird somit immer knapper. Dieses Zauberwort, das Kinder uns noch so deutlich vorsagen können, müssen wir dringend wieder in unser Leben integrieren! Denn „Nein“ ist ein wichtiger Selbstschutz unserer eigenen Interessen. „Nein“ bewahrt uns davor, uns selbst zu verlieren und in Dinge einzuwilligen, die wir im Grunde gar nicht wollen. Ein „Nein“ zur rechten Zeit erfordert Mut, denn nicht alle Menschen wissen es zu schätzen, wenn man seine Grenzen deutlich macht und damit einen wesentlichen Teil der eigenen Persönlichkeit sichtbar werden läßt. Haben Sie den Mut, wieder „Nein“ zu sagen und bewahren Sie sich selbst vor Ausnutzung! Sie können es ohnehin nicht allen Recht machen. Haben Sie den Mut, sich auch öffentlich mit einem „Nein“ abzugrenzen von jenem Heer der grauen Mitläufer und Ja-Sager. Schalten Sie auch einmal das Handy wieder ab und sagen Sie damit „Nein“ zu immer währender Erreichbarkeit! Der Beginn eines selbstbestimmten Lebens in Freiheit braucht oft nur ein wenig Mut und ein kleines Wort zur rechten Zeit: „Nein“!</span></p>
<p>Antje Nagula</p>
<p>(Veröffentlicht im Veranstaltungsmagazin &#8222;Vitrin&#8220;, Ausgabe Juli 2016)</p>
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		<title>Mutmacher Juni 2016</title>
		<link>https://abwun-music.de/mutmacher-juni-2016/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antje]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2016 17:58:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mutmacher]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://abwun-music.de/?p=1085</guid>

					<description><![CDATA[„Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.“ (Hippokrates von Kos (460 bis ca. 377 v. Chr.) griechischer Arzt, »Vater der Heilkunde«) Wie viele Wünsche haben wir doch jeden Tag an das Leben! Bis wir einmal krank werden. Dann haben wir nämlich nur noch einen Wunsch: Gesund zu werden und zwar möglichst schnell! Wenn wir auf einmal von Schmerzen geplagt werden und der Körper uns seinen gewohnten Dienst verweigert, gehen wir normalerweise erst einmal zum Arzt. Wenn der uns helfen kann &#8211; haben wir Glück. Aber der Normalfall ist das heutzutage nicht mehr. Wenn wir überhaupt einen Arzt finden, der Patienten mit akuten Schmerzen in seiner Praxis behandelt, dann hat der Herr Doktor maximal 5 Minuten Zeit und freut sich, wenn wir mit einem billigen Rezept für starke Schmerzmittel oder Antibiotika möglichst schnell wieder gehen. Bestenfalls ist uns damit ja geholfen &#8211; aber GEHEILT sind wir deshalb noch lange nicht. Wer Heilung sucht, der wird sie heute nur noch selten bei einem Arzt finden sondern muss bei sich selbst beginnen. Denn die Gesundheit liegt eben zu allererst in jedes Menschen eigener Verantwortung! Und jede Krankheit, die uns ereilt, dürfen wir als eine Chance zur Selbsterkenntnis begreifen. Viele Krankheiten haben wir unserem Lebenswandel mit falscher Ernährung, mangelnder Bewegung, zu wenig Schlaf, zu viel Alkohol zu verdanken. Andere Krankheiten zeigen sich, weil wir uns z.B. viel zu lange krank machenden Lebensumständen ausgesetzt haben. Es liegt allein in unserer eigenen Hand, das zu ändern. Den Körper gesund zu erhalten und ihm das zu geben, was er braucht, ist ein Zeichen der Liebe zu sich selbst. Hinzuschauen, was uns tatsächlich krank macht und genau das zu verändern! Dabei kann uns kein Arzt wirklich helfen, das müssen wir selbst tun. Heilung geschieht immer nur aus der eigenen innewohnenden Kraft heraus! Natürlich kann die moderne Medizin heute viele Menschenleben durch gewagte Operationen retten. Aber es wäre falsch, sich darauf zu verlassen und mit der Gesundheit weiter Raubbau zu betreiben in dem Vertrauen auf die Ärzte, deren Kunst uns bei Bedarf dann schon irgendwie helfen wird. Nein &#8211; in uns selbst liegt die größte Kraft zur Heilung, zur Veränderung, zur Wandlung. Beginnen wir damit, unsere Selbstheilungskräfte tief verborgen in uns zu entdecken und unserer eigenen, feinen Wahrnehmung mehr zu vertrauen. Letztendlich wissen wir selbst nämlich am allerbesten, was wir brauchen um heil und gesund zu werden und zu bleiben &#8211; wir müssen es nur tun! Antje Nagula (Veröffentlicht im Veranstaltungsmagazin &#8222;Vitrin&#8220;, Ausgabe Juni 2016)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span><i>„Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.“</i></span></p>
<p><span><i>(Hippokrates von Kos (460 bis ca. 377 v. Chr.) griechischer Arzt, »Vater der Heilkunde«)</i></span></p>
<p><span>Wie viele Wünsche haben wir doch jeden Tag an das Leben! Bis wir einmal krank werden. Dann haben wir nämlich nur noch einen Wunsch: Gesund zu werden und zwar möglichst schnell! Wenn wir auf einmal von Schmerzen geplagt werden und der Körper uns seinen gewohnten Dienst verweigert, gehen wir normalerweise erst einmal zum Arzt. Wenn der uns helfen kann &#8211; haben wir Glück. Aber der Normalfall ist das heutzutage nicht mehr. Wenn wir überhaupt einen Arzt finden, der Patienten mit akuten Schmerzen in seiner Praxis behandelt, dann hat der Herr Doktor maximal 5 Minuten Zeit und freut sich, wenn wir mit einem billigen Rezept für starke Schmerzmittel oder Antibiotika möglichst schnell wieder gehen. Bestenfalls ist uns damit ja geholfen &#8211; aber GEHEILT sind wir deshalb noch lange nicht. Wer Heilung sucht, der wird sie heute nur noch selten bei einem Arzt finden sondern muss bei sich selbst beginnen. Denn die Gesundheit liegt eben zu allererst in jedes Menschen eigener Verantwortung! Und jede Krankheit, die uns ereilt, dürfen wir als eine Chance zur Selbsterkenntnis begreifen. Viele Krankheiten haben wir unserem Lebenswandel mit falscher Ernährung, mangelnder Bewegung, zu wenig Schlaf, zu viel Alkohol zu verdanken. Andere Krankheiten zeigen sich, weil wir uns z.B. viel zu lange krank machenden Lebensumständen ausgesetzt haben. Es liegt allein in unserer eigenen Hand, das zu ändern. Den Körper gesund zu erhalten und ihm das zu geben, was er braucht, ist ein Zeichen der Liebe zu sich selbst. Hinzuschauen, was uns tatsächlich krank macht und genau das zu verändern! Dabei kann uns kein Arzt wirklich helfen, das müssen wir selbst tun. Heilung geschieht immer nur aus der eigenen innewohnenden Kraft heraus! Natürlich kann die moderne Medizin heute viele Menschenleben durch gewagte Operationen retten. Aber es wäre falsch, sich darauf zu verlassen und mit der Gesundheit weiter Raubbau zu betreiben in dem Vertrauen auf die Ärzte, deren Kunst uns bei Bedarf dann schon irgendwie helfen wird. Nein &#8211; in uns selbst liegt die größte Kraft zur Heilung, zur Veränderung, zur Wandlung. Beginnen wir damit, unsere Selbstheilungskräfte tief verborgen in uns zu entdecken und unserer eigenen, feinen Wahrnehmung mehr zu vertrauen. Letztendlich wissen wir selbst nämlich am allerbesten, was wir brauchen um heil und gesund zu werden und zu bleiben &#8211; wir müssen es nur tun!</span></p>
<p>Antje Nagula</p>
<p>(Veröffentlicht im Veranstaltungsmagazin &#8222;Vitrin&#8220;, Ausgabe Juni 2016)</p>
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